Spät und knapp, aber letztlich verdient gewannen die Rauschwalder das Nachbarschaftsderby gegen den HSV in Holtendorf. Die Führung der Gastgeber hatte bis in die Schlussphase Bestand, da die Partie in der zweiten Halbzeit zunehmend verflachte. Dann drehte der GFC mit zwei gelungenen Aktionen das Spiel.

Bei den Gastgebern war Tony Hildebrand nach längerer Verletzungspause wieder mit dabei, beim GFC bestritt Neuzugang Pawel Odrzywolski (einst Gelb-Weiß Görlitz) sein erstes Spiel nach drei Jahren ohne aktiven Fußball. Beide erledigten ihre Aufgaben ordentlich. Die Gäste kamen zunächst besser ins Spiel und Pascal-Stefano Fiedler im HSV-Gehäuse bekam schon bald viel Arbeit. Bereits in der fünften Minute flankte Felix Grundmann gefährlich vor das Tor, doch der Holtendorfer Schlußmann lenkte den Ball noch zur Ecke. Auf der anderen Seite senkte sich der Ball nach Flanke des Holtendorfers Marc Backhaus gefährlich auf das Dreiangel (10.). Doch der GFC hatte mehr vom Spiel. Fünf Minuten später erlief sich Martin Wieczorek auf der rechten Seite einen weiten Diagonalpaß, seinen Schuß aus spitzem Winkel parierte der HSV-Torwart. Der sofortige Gegenangriff führte zum Führungstor der Holtendorfer. Backhaus erlief sich den Ball auf der linken Angriffseite und hämmerte das Leder unter die Querlatte. Gästetorwart Roy Stübner war zwar noch am Ball, aber der Schuß war zu scharf geschossen (16.). Rocco Klug hätte die HSV-Führung wenig später ausbauen können, seinen Schuß aus spitzem Winkel faustete Keeper Stübner jedoch zur Ecke (18.). Es folgten zwei Möglichkeiten für den Rauschwalder Elias Seifert, der den Ball in der 23. Minute am zweiten Pfosten vorbeisetzte, den Schuß in der 26. Minute parierte Keeper Fiedler. Aber die Gäste machten weiter Angriffsdruck. Nach einem Versuch von Wieczorek setzte Alexander Hensolt den Nachschuß übers Gebälk (30.). Eine entscheidende Schwächung hatten die Holtendorfer zu verkraften, als Tobias Makosch das Spiel nach einer halben Stunde wegen einer Schulterverletzung nicht mehr fortsetzen konnte. Der GFC kam anschließend zu den beiden letzten Möglichkeiten vor der Pause. Zunächst setzte sich Grundmann im HSV-Strafraum durch, doch seinen Schuß aus Nahdistanz parierte der Holtendorf Keeper mit tollem Reflex (43.), danach hatte der HSV Glück, daß der Schuß von Wieczorek aus spitzem Winkel nach seinem Sprint auf der rechten Seite nur an die Querlatte ging.

Beide Mannschaften versuchten sich nach der Halbzeitpause zunächst mit Distanzschüssen. Ein Versuch von Christoph Gabriel strich über das GFC-Gehäuse (47.), auf der anderen Seite parierte Keeper Fiedler einen Schuß von Christian Rolle (56.) und im Gegenzug parierte GFC-Torwart Stübner einen Schuß von Klug aus spitzem Winkel (57.). Bei einer "Bogenlampe" von Hensolt ließ sich HSV-Schlußmann Fiedler auch gegen die tiefstehende Sonne nicht überraschen (59.). Nach einer Stunde Spielzeit und einem parierten Schuß von Grundmann verflachte das Spiel zunehmend, belebte sich aber zu Beginn der Schlußviertelstunde wieder. Einen Schuß von Grundmann aus Nahdistanz konnte der HSV-Keeper zwar noch entschärfen (70.), doch in der 84. Minute setzte sich Wieczorek im Strafraum durch und ließ Torwart Fiedler mit einem Flachschuß keine Abwehrchance. Die Spielentscheidung leitete erneut Wieczorek wenig später ein, als einen präzisen Paß von der rechten Strafraumseite auf Grundmann spielte. Der fackelte nicht lange und schob das Leder zum Rauschwalder Siegtreffer ins Netz. (cr)

Aufstellung:

Pascal-Stefano Fiedler - Sebastian Malth, Arne Zenner, Falco Günzel, Tony Hildebrand,
Tobias Makosch (ab 30. Robin Hildebrand), Rocco Klug, Christoph Gabriel,
Adam Riahi, Marc Backhaus (ab 88. Alexander Wittwer), Robert Scheffler
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